Die richtige Hobelrasur

Es ist weder gefährlich, noch besonders schwierig - wenn man weiß, wie es geht: Wie hobelt man eigentlich richtig?

Eine Anleitung.

Viele Männer haben noch Bilder von ihren Vätern mit blutigen Toilettenpapierschnipseln im Gesicht im Kopf und trauen sich daher nicht so recht an die Hobelrasur heran. Wenn man weiß, wie es geht, ist die Rasur mit dem Hobel allerdings weder gefährlich, noch besonders schwierig.

Wichtig ist zunächst, dass der Bart richtig eingeseift wird. Dafür den Schaum aus Rasierseife oder Creme mit dem Pinsel aufschlagen und auftragen. Zweieinhalb bis drei Minuten Zeit sollte man sich nehmen - und die kleine Massage genießen.

Dann wird der Hobel in einem 30-Grad-Winkel angesetzt und ohne Druck mit der Wachsrichtung rasiert. Am Kinn oder Hals sollte man die Haut dabei straff ziehen. Grundsätzlich gilt - auch wenn das ein wenig paradox klingt: Je schärfer die Klinge, desto geringer die Gefahr, sich zu schneiden. Das liegt daran, dass man mit einer stumpferen Klinge versucht ist, stärker zu drücken oder zu ziehen. 

Wo genau man anfängt und ob man einen offenen oder geschlossen Kamm bevorzugt, lernt man durch Ausprobieren. Mit etwas Erfahrung findet man seinen persönlichen Ablauf und kreiert sein persönliches Ritual.

 

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Illustrationen: Filip Fröhlich