Rasierhobel: Geschlossener oder offener Kamm?

Wie man den richtigen MÜHLE-Rasiererkopf wählt.

Lange Zeit mussten Musik-Fans sich auf eine Seite schlagen: Beatles oder Stones. Das Bekenntnis zur einen oder anderen Gruppe galt als irgendwie richtungsweisend.

Auch Fans der Nassrasur wird eine Grundsatz-Entscheidung abverlangt: offener oder geschlossener Kamm? Während es in der Musik aber eher um Geschmacks- und Stilfragen geht, gibt es bei der Rasur handfestere Argumente, die für die eine oder andere Lösung sprechen - sanft oder energisch? Leichter oder kräftiger Bartwuchs? Einsteiger oder Fortgeschrittener? 

Doch kurz zur Technik: 

Den Kamm, das Unterteil des Rasiererkopfes, gibt es in unterschiedlicher Ausführung, welche die Rasureigenschaften bestimmt. Einen offenen Kamm, wie ihn beispielsweise der MÜHLE R41 hat, erkennt man an den 'Zähnen', die an eine Harke erinnern. Bei diesem Modell ragt die Klinge etwas weiter heraus, die Rasur wird sehr effektiv, was insbesondere Männer mit sehr dichtem Bartwuchs schätzen. Allerdings ist ein solches Modell nicht gerade sanft zur Haut und auch die Verletzungsgefahr ist höher. Für Einsteiger und Männer mit empfindlicher Haut ist daher ein Modell mit geschlossenem Kamm wie der MÜHLE R89 die bessere Wahl. Statt der Zähne sieht man am Kamm hier sanfte Wellen, die Klinge ist zurückgesetzt und somit geschützt. Das macht den R89 zu einem der sanftesten und beliebtesten Hobel auf dem Markt.
 

 

Während es zwischen Beatles und Stones kein Mittelding gibt, ist das im MÜHLE-Sortiment zum Glück anders: der neue ROCCA-Hobel liegt zum Beispiel etwa in der Mitte zwischen sanft und kräftig.

Illustrationen: Arina Shabanova