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"Eine neue Welt eröffnet"

Die Erweiterungen des Mühle-Firmensitzes in Stützengrün sind abgeschlossen. Über handwerkliche Qualität, die Besonderheiten des Erzgebirges und wie die Mühle-DNA in den neuen Gebäuden sichtbar wird, haben wir mit dem Architekten Jens Rudolph Fischer gesprochen


Herr Fischer, was ist denn jetzt alles neu auf dem Mühle-Firmengelände? 

Die Bürofläche ist erweitert worden und der Eingangsbereich neu gestaltet. Hier haben wir eine Art Nadelöhr-Situation geschaffen. Wir nutzen diese Enge, um den Eingang zur Verwaltung und zum firmeneigenen Shop zu betonen, so dass jeder Besucher gleich vermittelt bekommt, dass hier Betreuung geboten wird. Bei der neuen Produktionshalle ging es darum zu zeigen, dass die Produktion der Rasierpinsel das Herzstück der Firma ist. Durch die große Glasfront zum Hof kann man den Mitarbeitern bei der Arbeit zusehen. Die Botschaft ist deutlich: Hier ist man stolz auf das, was man tut. 

Wie würden Sie die Ästhetik beschreiben?

Sachlich und zurückhaltend. Materialbewusst und trotzdem nicht überteuert. An manchen Stellen - den Fassaden von Produktionshalle und Kantine beispielsweise - haben wir ganz schlichte Industriebauelemente verwendet. Im Kontrast mit den hochwertigen Verglasungen entsteht dennoch der Ausdruck edler Qualität.

Wie kann man sich die Zusammenarbeit zwischen Ihnen und Christian und Andreas Müller vorstellen?

Es war eine Art Pingpong. Am Anfang standen ausführliche und auch sehr emotionale Gespräche darüber, was das Gebäude transportieren soll, dann wurde skizziert, geplant und zum Schluss gebaut. In allen Phasen gab es den Austausch zwischen Bauherrn und Architekten. 

Und was ist es, das das Gebäude transportieren soll?

Es geht um die Spannung zwischen technischer Präzision und Naturverbundenheit. Besonders deutlich wird das zum Beispiel im Deckenbereich über dem Büroeingang: Hier kontrastiert das angegraute Lärchenholz mit sehr durchdesignten Leuchten. Außerdem ging es darum, das Handwerkliche der Produktion zu betonen, deshalb haben wir für die Produktionshalle eine hölzerne Dachkonstruktion gewählt.

Gibt es für das Erzgebirge typische Architekturelemente, die Sie aufgegriffen haben?

Typisch für die Region ist Holzfachwerk. Die Holzständerbauweise - die bei der Büroerweiterung verwendet wurde - kann man als moderne Variante des Fachwerks betrachten. 

Sie haben bereits 2010 erste Erweiterungen am Firmengelände betreut - sind weitere neue Gebäude geplant? 

Ja, wir haben bereits eine Genehmigung für ein neues Gebäude, das den kleinen Gebäudetrakt gegenüber dem Büro ersetzen könnte. Seit ich die Müllers kenne wächst und wächst das Unternehmen. Ich denke, das hat mit dem Einstieg von Christian und Andreas Müller in die Firmenleitung zu tun. Der Vater hatte die grandiose Aufgabe, die Firma in die neuen Gesellschaftsbedingungen einzuführen und die Jungs haben dann noch einmal eine neue Welt eröffnet, sie haben Mühle auf dem Weltmarkt platziert. Das ist schon beeindruckend zu beobachten. 

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