Rasierklingen richtig wechseln

Ein wenig Vorsicht ist im Umgang mit ihnen geboten: Über die richtige Handhabung mit Rasierklingen.

Es liegt in der Natur der Sache, dass Rasierklingen sehr scharf sind. Ein wenig Vorsicht im Umgang mit ihnen ist also unbedingt angeraten. Bei richtiger Handhabung ist die Gefahr, sich zu verletzen allerdings gering. Nicht umsonst nannte King Camp Gillette den von ihm Anfang des 20. Jahrhunderts erfundenen Rasierer mit Wechselklinge "Safety Razor". War er doch viel sicherer als die bis dahin üblichen Rasiermesser.

Grundsätzlich sollte die Klinge nach etwa 5 bis 8 Rasuren gewechselt werden - abhängig von Rasurverhalten, Qualität der Klingen und Bartwuchs.

Bei MÜHLE Rasierhobeln stehen die Klingen an den beiden kurzen Seiten des Kopfes ein wenig über und Kunden fragen immer wieder, ob das so sein soll und ob man sich an den überstehenden Kanten verletzen kann. Unsere Antwort: Genau, die Klinge soll überstehen und nein, verletzen kann man sich hier nicht, da die Enden nicht geschärft sind. Die Klinge ragt ein wenig heraus, da man dann sofort erkennen kann, dass eine Klinge eingelegt ist. Auch kann man sie so zum Wechseln leichter anfassen und muss nicht in die Schneide greifen. Der Hobel sollte zum Wechsel immer nach unten zeigen und mit dem Kopf auf den Tisch aufgelegt werden. Dann schraubt man den Griff ab, nimmt das Unterteil des Hobelkopfs ab, greift die Klinge am überstehenden Ende mit Daumen und Zeigefinger, nimmt sie heraus und legt eine neue ein. 
 

 

Die benutzten Klingen sollte man nicht einfach in den Badezimmer-Mülleimer werfen, sondern in einer Dose sammeln. Es gibt Wegwerfmodelle aus Metall oder - für den ästhetischen Anspruch - den wieder verwendbaren MÜHLE-Sammelbehälter aus Porzellan. So lassen sich Schnittverletzungen im Haushalt beim Entsorgen des Mülls vermeiden.


 

Rasierklingen gibt's übrigens im Shop

Illustrationen: Filip Fröhlich